der eSpire von 3Element

der Beginn einer neuen Ära der Mobilität

Ich hatte das Privileg, den eSpire als erstes im Warmen zu testen. Ich hatte den eSpire mit der Seriennummer 1 im Fluggepäck.  

Wer denkt, die Asiaten seien arm, der liegt falsch. In einem der Fahrradläden hier in Singapore verkaufen díe Colnago-Rennräder. Einmal im Monat eines für 12,500.00 EUR, drei Mal im Monat eines für 9,000.00 EUR. Da ist der eSpire mit seinen 7,000.00 EUR im Vergleich ja geradezu preiswert.

Mein eSpire braucht noch ein paar Accessoires, damit er voll alltagstauglich wird. Einen Ständer zum Beispiel, damit man ihn nicht am Randstein abstützen muß, wenn man was zu erledigen hat.

Ein Tacho wäre gut und eine ordentliche Ladeanzeige, damit man nicht anhalten muß, um den Ladezustand unten an dem Batteriekasten zu checken. Ich habe mich beholfen und ein Garmin eTrex GPS am Lenker montiert, damit weiß man, wie weit man schon gefahren ist. Der Tacho ist dann auch eingebaut. Mit der "Home"-Taste findet man immer wieder zum Ausgangspunkt zurück, auch wenn man sich verfahren hat. Sehr praktisch, das! Ein ordentliches GPS ersetzt den Tacho vollständig und liefert noch mehr.

Dann wären Schutzbleche gut, damit der Dreck von der Straße nicht hochspritzt. Immerhin regnet es hier am Äquator einmal am Tag. Ohne Schutzbleche ist man da schnell eingesaut. Am liebsten wären mir schöne schwarze Carbon-Schutzbleche mit schwarz lackierten Nirosta-Streben.  Mit dem eSpire wird man vernünftigerweise nicht in die Kiesgrube fahren, auch wenn es grundsätzlich möglich ist. Die Gefahr, daß sich ein Holzprügel zwischen Laufrad und Schutzblech schiebt, ist also eher gering. Die Schutzbleche brauchen demnach gar nicht weit weg vom Reifen sein, etwa wie bei einem Motocross-Motorrad. Etwas breitere Schutzbleche als bei einem Tourenfahrrad wären schon prima, damit der Dreck nicht so weit fliegt, bevor er aufgefangen wird.

Ein Licht vorne und hinten würde die Fahrsicherheit erhöhen. Man sieht außerdem viel besser, wenn es dunkel ist.

Ich würde mir auch einen Gepäckträger und wenigstens eine Satteltasche wünschen, oder einen Hardcase, in den man den Fahrradhelm und den kleinen Koffer fürs Büro stecken kann. Meine Sonnebrille zum Fahren - vor allem zum Schutz gegen Staub, der einem in die Augen weht - stecke ich derzeit noch in den kleinen freien Raum im Batteriekasten.

Dann wäre noch eine zweite Batterie gut. Mit 120km Reichweite ist man einfach flexibler, zumal man das große Schnellladegerät, das einige kg wiegt, nicht mitschleppen kann. Ein keines Ladegerät, mit dem unterwegs im Café mal schnell zehn oder zwanzig Prozent Ladung auftoppen kann, wäre super. Eine kleine 20W-Solarzelle auf dem Gepäckträger liefert auch immer etwas nach, jedes Prozent Ladung zählt einen halben Kilometer Fahrtstrecke.

Die Federung des eSpire ist gut, aber die ruppig ansprechende Gabel finde ich insgesamt etwas weich. Eigentlich kommt man ganz ohne Federung aus, ein gefedertes Sattelrohr und nur weich aufgepumpte Reifen würden wohl genügen. Vielleicht macht 3Element ja mal so ein Rad.

Ich hätte auch gerne einen höheren Lenker, einen Superbike-Lenker halt, wie beim Motorrad. Mountainbike-Haltung beim Fahren ist etwas für Jüngere.

Eine Sitzbank würde vielleicht stilistisch passen, aber die stört beim Treten, wenn sie nicht super-schmal geschnitten ist.

Die ganze Zeit habe ich noch überlegt, wo man die zweite Batterie hinsetzt. Eigentlich könnte man zwei Batterien in den Zwischenraum zwischen Tretlager und Vorderrad setzen, das macht den Motorbereich wuchtiger und für mich als Motorradfahrer auch gefälliger.

Zur Farbe fände ich eine mattschwarze Lackierung prima, das würde den eSpire auch zum Fahrzeug der Wahl für Jäger und Kommando-Soldaten machen. Lautlos anschleichen, den Job erledigen und nach getaner Arbeit mit einem Affenzahn wieder verschwinden, bevor jemand etwas merkt.

(Stand 02/2010, Fortsetzung folgt)

So, jetzt sind insgesamt drei Fahrten absolviert.

Um es zusammenzufassen. Der eSpire ist nach wie vor spannend.

Ich habe drei kleine Berichte geschrieben, die die Fa. 3Element gleich auf ihren Blog gesetzt hat.

Guckst Du hier:

http://3-element.com/blog/?m=201002&lang=en-us

Einige technische Verbesserungen habe ich:

Der "Tankanzeiger" ist zu einfach. Es ist nur eine einfache Spannungsanzeige für die Batterie. Eine Anzeige für die entnommene bzw. eingespeiste Ladungsmenge wäre wünschenswert.

Es braucht eine ordentliche Halterung für die Hinterachse, à là Motorrad. Die Hinterachse braucht gar nicht groß verschieblich sein, aber eine Feineinstellung wäre wünschenswert.

Man müßte auch was erfinden, um freihändig zu fahren, einen Tempomat eben.

Schutzbleche.

Ein Kettenschutz.

Licht vorne und hinten.

Eine Glocke, um die Fußgänger zu warnen, man ist ja immerhin lautlos.

Man müßte irgendwie einen direkteren Pedaldruck auf's Hinterrad bekommen, damit man das Vorderrad noch besser anluofen kann, z,B, wenn man mal einen Bordstein rauffahren will. Ich habe auch schon was im Sinn.

Erfahrungen aus der Praxis

Leider ist mir bei der dritten Fahrt die schöne Batterieverkleidung gerissen. Das passierte so: ich bin eine Treppe runtergefahren, die Gabel hat eingefedert, dadurch hat sich die Bodenfreiheit verringert und ich bin aufgesetzt. Ich war ziemlich schnell und mein Gewicht von 100kg hat das seine dazugetan. Bei Third Element hat man gelacht, man habe mir ja gesagt, daß das Fahrrad nicht für den Gelände-Einsatz gebaut war.

so, die gebrochene Verkleidung ist repariert, wofuer hat man den Epoxy-Kleber im Haus?

Der eSpire bekommt ein kleineres Hinterrad und ein kleineres Vorderrad mit jeweils 24". Ein 24"-Rad hatte ich zuletzt mit zwölf.

An den schmalen Sattel habe ich mich gewoehnt, der kann bleiben.

Schutzbleche waeren immer noch gut und wenigstens ein Mini-Gepaecktraeger. Ich habe auch schon was im Sinn.

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der eSpire im Schatten einer Mangrove am Strand

 

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kleine Strandtour mit Schiffen im Hintergrund

 

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eine bereit liegende Kokusnuss ersetzt den fehlenden Hauptständer ...

 

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der eSpire mit malayischer Strandschönheit

 

der eSpire im Skateboard-Park

hier zeigt sich, was wirklich los ist ...

guxdu hier auf Youtube:

 Höhe 1.5 Meter. Gewicht Fahrer 100 kg + 30 kg Bike. Das ganze in 1.6 Sekunden. Macht 1.2 kWatt. 100% Steigung. Mach das mal mit einem Nabenmotor nach.

neuere Entwicklungen um den eSpire herum

was ansteht

also, ich habe ein längeres Gespräch mit den Leuten von Third Element geführt. Interessant, wo die Reise hingeht!

Eins der nächsten Projekte wird sein, die Fertigung zu flexibilisieren. Dann gibt es auch Sonderwünsche, nur auf Wunsch, eh klar.

Das dünne Carbon-Gehäuse wird in der nächsten Generation durch ein schlagfestes Polycarbonat-Gehäuse ersetzt, das praktisch unkaputtbar ist. Außerdem ist das Gehäuse nun wirklich so dicht, daß man auch durch Wasser fahren kann, ohne sich Sorgen um die Batterie zu machen. Ich bleibe bei meinem Carbon-Gehäuse, bin schon durch Salzwasser damit gefahren, ohne Probleme! Wie man mir sagt, gibt es das exclusive Carbon-Gehäuse weiter, aber nur gegen saftigen Aufpreis oder zum Nachrüsten. Ich bin noch unschlüssig, ob ich mein schönes Carbongehäuse gegen ein solches Polycarbonatgehäuse austauschen will. Mein Carbon-Gehäuse mag ja empfindlich sein, aber ich mag diese leichte Schale mit ihrem geheimnisvollen Schimmer, der mich an Renngeräte erinnert.

Dann wird gerade ein Stahlrahmen entwickelt. Unzerstörbar, sogar leichter als der derzeitige Alurahmen, aber bei noch besserer Steifigkeit. Der Stahl ist derselbe wie derjenige der Überrollkäfige der DTM-Rennwagen. Nur daß die Oberfläche poliert und nach dem neuen und patentierten Heiche-Verfahren kaltverchromt ist. Vickers-Härte 440. Unzerstörbar schwarz und ohne Rost für 1000 Jahre. Den will ich unbedingt haben, dann wird mein eSpire zu einem Tarngerät, das man sogar für die Jagd brauchen kann.

Dann gibt es in der neuen Serie einen Update für die Freiläufe im Getriebe. Das Treten bei leerer Batterie wird dann noch angenehmer. Praktisch merkt man dann den Unterschied zu einem etwas schwereren Mountainbike gar nicht mehr. Ich habe jetzt schon die Batterie mehrmals komplett leergefahren und bin die letzten fünf Kilometer oder so heimgestrampelt. Kein Problem, das alles.

Ich denke immer noch an die Leutchen mit ihren Ebikes ohne Pedale. Armes Volk, denn die leben in der ständigen Angst vor dem "leeren Tank" bzw. leerer Batterie. Oder die Mami muß mit dem Auto kommen und den armen Wicht auf seinem ElMoto etc. zusammen mit der leeren Batterie abholen. Schrecklich, schon die Vorstellung! Wenn das einer meiner Freunde erfährt ...

Dann kommt bald ein Anhänger für längere Touren raus, den ich mir gleich gesichert habe. Im September mache ich damit eine Radtour, von der thailändischen Grenze runter bis nach Johor Bahru, etwa 1,000 Kilometer in einer Woche. Ich freue mich schon drauf.

Im Prinzip kann man mit dem eSpire alles machen. Das Problem wird nur sein, die TÜV-Zulassung zu bekommen bzw. die allgemeine Zulassung nicht zu verlieren. Weicheier und Warmduscher fahren den eSpire jedenfalls besser serienmäßig, sicherheitshalber.

Ich gehe davon aus, daß bald ein noch stärkerer Motor mit 2kW rauskommt. Das wird dann der Hammer. Nach Lust und Laune kann man dann richtig Gas geben.

Das Gute an dem eSpire ist  jedenfalls, daß man immer alles nachrüsten kann, was neu dazukommt. Wie bei der guten alten Guzzi. Ein eSpire ist ein Bike für's Leben. Wer dem Konsum adé gesagt hat, der ist beim eSpire richtig. Ein richtiges Bike für's Leben eben.

Der Markt spiegelt das schon wieder. Im mobile.de hat gerade ein eSpire - Nummer 3 der ersten Generation - für 10,000 EUR den Eigentümer gewechselt. Das sind satte 40% Gewinn in nur drei Monaten! Ein eSpire ist jedenfalls eine Geldanlage, ohne Frage! Ich nehme Angebote für meinen eSpire (Seriennummer #1) jedenfalls gerne an...

ein paar Bilder

 

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Extraenergy.org testet den eSpire

so wie der Student neben den Erstklässlern

Interessant ist das ja schon. EinPedelec hat ja gesetzlich nur 250 Watt. Räder wie das Grace und der eSpire haben ja deutl8ich mehr Leistung. Nur wo testet man diese starken  Fahrzeuge? Bei den Leichtmotorrädern etwa? So ein Schmarrn, die wiegen ja vier oder fünf Mal so viel und haben ein Nummernschild, das wirklich der Blindeste sieht.

Also muß die Pedelec-Klasse zum Vergleich herhalten. Aber was für ein ungleicher Test. Bei Fahrzeugen ist eben Leistung und besonders Drehmoment durch nichts zu ersetzen. Kann sein, daß die Oma anders denkt. Für den Spaßfahrer ist Leistung aber Das Kriterium.

Guxdu selber.

hier

http://extraenergy.org/main.php?language=de&category=products&subcateg=130&id=4104

Hier gibt es übrigens den Pedelec-Test 2009 zum Download. Er lohnt sich wirklich!

http://datei.de/public/extraenergy/2010-testbericht/ee-heft-einseitig-web.pdf

 

ist der eSpire teuer?

kommt darauf an

gestern Abend habe ich mich mit dem Jörg unterhalten, der ist ja Wohnmobilist wie ich. Er plant aber ein richtig großes Ding, nämlich eine Fahrt mit dem Unimog aus dem Schwäbischen nach Shanghai. Da wollte er ein Motorrad mitnehmen. Oder ein Elektrofahrrad.

Nun kostet ein Flyer, sicherlich eines des besten Pedelecs auf dem Markt, etwa EUR 4,000.00, hat aber nur 250W Leistung. Da hatte er sich schon erkundigt.

Bei den EUR 7,000.00 für den eSpire hat er ganz schön geschluckt. Da bekommt man schon eine kleine Aprilia-BMW dafür. Ich habe es nicht überprüft, es stimmt aber im Prinip. Eine Kawa ER-6, auch so ein Fahrrad mit Hilfsmotor kostet sicherlich weniger als EUR 7,000.00.

Letztlich ist es aber so. Ein ordentliches Mountainbike kostet etwa EUR 5000.00. Ein ordentlicher Elektroantrieb zum Nachrüsten, kostet EUR 2,000.00. Heraus kommt aber ein echter Pfusch, ohne Garantie, daß es geht. Und man muß jemanden finden, der einem das zusammenschraubt, denn wir sollten ja unter Tags arbeiten. Der eSpire ist ein hochdekoriertes Produkt mit einem starken Motor, ausgeklügelter Ladetechnik und einem Klasse Fahrwerk. Und er geht 60 km/h in der offenen Version. Gewicht nur 30kg, wenn man den ganzen TÜV-Schnickschnack wieder abschraubt, den ohnehin keiner braucht.

Die Kawa ist nächstes Jahr nur noch EUR 3,500.00 wert, der eSpire aber immer noch so viel wie vorher.

Was gibt es nun eigentlich noch zu überlegen? Es hängt doch nur davon ab, ob man die EUR 7,000.00 gerade hat oder die von Third Element angebotenen Finanzierung nimmt.

möglicherweise nützliches Zubehör

gesehen da und dort

heute habe ich den schweren Moped-Seitenständer wieder abgeschraubt. Das Ding war einfach nur schwer. Weg damit, nur Mut! Zur Not tut es der Randstein, eine Kokosnuß oder man lehnt den eSpire einfach an eine Wand an. Vielleicht besorge ich mir auch eine Hinterradstütze fürs Fahrrad. Bei dieser ist die Gefahr besonders gering, daß man einen Unfall baut, wenn man mit ausgeklappter Seitenstütze losfährt. Modelle, die in Frage kommen, sind ESGE Multi Zoom oder Multi. Auch von Hebie gibt es vielleicht passende Modelle.

Dann der Gepäckträger. Ich habe einen schweren Fahrradgepäckträger drangeschraubt, der muß wieder weg. Eine Alternative wäre der Hebie Rear Rider, aus 10mm-Aluminiumrohr, schwarz. Mit 20kg belastbar. Allerdings EUR 75.00.

An einem solchen Gepäckträger könnte ich mir den Klappkorb Catania von Basil gut vorstellen. Für 42.95 EUR. Den habe ich auch schon mal in China auf der Straße gesehen. Dort sicher billiger. Das Foto stelle ich demnächst auf die Homepage.

Bei den Anhängern ist der Aiolos sicher gut, der in der AktivRadfahren 06/2010 gut abgeschnitten. Gewicht nur 5.8kg, kann man in allen RAL-Farben haben. Zuladung bis 54kg. Das wäre der Traum. Mit dem Elektrofahrrad und Zelt z.B. von München über Prag nach Dresden. Alles im Zelt. Idyllisch, wie früher mit dem Kleinkraftrad, nur schöner weil lautlos und langsamer.

Aktualisierung: 2010/09/03 - 16:24
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der neue eSpire in unserem Treppenhaus

 

die Espire von Baby Lock

eine Nähmaschine mit USB-Anschluß

In scheinbar guter alter Tradition, Fahrrad- und Nähmaschinenhersteller war vor hundert Jahren ein und dasselbe (siehe Wanderer, Miele, etc.). Heute ist das aber nicht mehr so.

Die Espire-Nähmaschine von heute kommt von http://www.babylock.com/quilting/espire/

 

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nunca eSpire numa cirurgia!

so geht's, wenn man während der Operation nießen muß!

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be eSpire-d

Lernseite der St. Mary University

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Kein Wunder, daß die eSpire-Seite so heißt. Das Motto der Heilige-Maria-Universität ist ja "be espired" oder so.

guxdu hier:

http://espire.stmary.edu/ics/eSpire_Homepage.jnz?portlet=Public_Page